Advanced Urban Architecture

RESPONSIVE CITY – 7th Advanced Architecture Contest – IAAC

Das IAAC ruft zum siebten Mal den Advanced Architecture Contest zum Thema RESPONSIVE CITY aus. Interessierte Studierende können am ISE im Rahmen des Wettbewerbs ein freies Thema als Seminar oder Kompaktenwturf ausarbeiten. Aus der Ankündigung:

Rapidly changing conditions deriving from continuous mutations in social structure, forms of interaction, climate behavior and economic conditions are today requiring to design cities that can rapidly adapt and reconfigure themselves.

New tools and processes such as computational design, digital fabrication, virtual and augmented reality, artificial intelligence and synthetic biology, among others, are giving us the chance to re-design cities in such way that they can respond to users needs adapting to changes. Cities can transform themselves into evolutionary organisms, able to react in real time, questioning the solid principles of durability, stability or longevity.

The competition jury […] is looking for outstanding proposals at any scale, for any city in the world on Smart Cities, Eco neighborhoods, Self-sufficient buildings, Intelligent homes, FabLabs, Urban farming or any other proposal that analyzes the phenomena of the Responsive City.

Wettbewerb:
Preisgeld: 62.250 EUR
Info: IAAC
Teilnahmegebühr: 0 EUR
Einreichung: Montag, 15.01.2018 – online

Termine:
Auftakt: Donnerstag, 19.10.2017 – 11.00 Uhr – ISE, 13.OG
Exkursion: 02. bis 04.11.2017 nach Prag
Seminartag: Donnerstag

Anerkennung als Seminar in D oder als Kompaktentwurf KE.

Ansprechpartner: Amir Touhidi

ELEKTROPOLIS

Städtebauliches Projekt Wintersemester 2017/18

Berlin Schöneweide im heutigen Bezirk Treptow-Köpenick war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der größten Industriestandorte Deutschlands. Nach der Wende brachliegend, wurden Anfang der 2000er Jahre einige Industrieanlagen saniert und umgenutzt.

Noch heute brachliegende Areale verlangen nach Konzepten urbanen Wohnraums und innovativem städtischen Zusammenlebens in dem wachsenden Bezirk.

Das Entwurfsareal befindet sich direkt an der Spree vis-á-vis der ehemaligen AEG Stadt und der dort seit 2006 ansässigen Hochschule für Technik und Wirtschaft (u.a. mit dem Fachbereich für Gestaltung und Kultur). Das Gebiet umfasst ca. 10ha und liegt zwischen Fließ-, Spree- und Hasselwerderstraße.

Die besondere Lage des Entwurfsareals am Ufer der Spree, in unmittelbarer Nähe zum Campus Wilhelminenhof und der ehemaligen AEG Stadt setzt das Areal in einen spannungsvollen Kontext und zeigt das große Potential auf, hier ein Quartier mit urbaner Identität zu entwickeln.

Termine

11.10.2017, 11:00 Listeneintragung, Foyer Okerhochhaus
17.10.2017, 15:00 Einführungsveranstaltung, Architekturpavillon
– BITTE 50€ FÜR DIE EXKURSION MITBRINGEN! – 

20.10.2017, 9:00 Abfahrt am Haus der Wissenschaften
22.10.2017, 21:00 Ankunft am Haus der Wissenschaften

zum Downloadbereich

Ansprechpartner: Jonathan Nestler

Jan Hoyer gewinnt ISOCARP Award 2017

Jan Hoyer gewinnt mit dem Entwurf der Masterthesis Dockville den ISOCARP Students‘ Award 2017

Herzlichen Glückwunsch vom ISE

The Jury said the following:
A very relevant design proposition in a setting that is representative of similar postindustrial conditions in many cities across the world. In an era of growing urbanisation, contemporary spatial challenges need to be addressed by re-looking at our existing city spaces and systems rather than imagining outward growth. The strategy for revitalisation of this precinct is very well articulated in terms of typological insertions, programmatic content and phasing of the overall project.

BERLIN BOTTOM UP.

Bachelorarbeit Wintersemester 2017/18

Gentrifizierung, rasant steigende Mieten, Spekulation und Verdrängung verändern die Städte. Ist Wohnraum ein Menschenrecht oder ein Luxus?
Werden Stadtzentren in Zukunft zu exklusiven Kapitalanlagen? Oder können stattdessen zugängliche, gemischte urbane Quartiere entstehen?
Alle große Städte Deutschlands müssen sich diesen Fragen stellen. In Berlin werden mögliche Antworten am Beispiel des sogenannten Dragoner
Areals gesucht: Diese aktuell untergenutzte innerstädtische Fläche in Berlin-Kreuzberg soll aktiviert und in einem demokratischen Prozess
zu einem Vorzeigeprojekt entwickelt werden. Das Ziel ist es, Wohnen,
Produktion und Gewerbe sowie den öffentlichen Raum bedarfsorientiert,
inklusiv und nachhaltig zu gestalten.
„BERLIN BOTTOM UP.“ weiterlesen

Urban Living Lab

EIN QUARTIER ZUM LERNEN, FORSCHEN, ARBEITEN UND LEBEN IN BRAUNSCHWEIG

Der geschlossene, vom Stadtkontext isolierte Campus gehört der Vergangenheit an. Universitäten und Städte suchen nach neuen, zukunftsfähigen Konzepten, die Offenheit, Austausch und Innovation fördern. In diesem Kontext stellen sich auch für die TU Braunschweig Fragen:
Welche Potentiale hat der Campus Nord nicht nur als Universitätsstandort, sondern auch als ein lebenswertes Stadtviertel? Wie kann ein nachhaltiges, offenes und durchmischtes Quartier aussehen? Wie kann Vernetzung zwischen Wissenschaft, Kultur, Arbeit und Wohnen geplant und stimuliert werden?
„Urban Living Lab“ weiterlesen

Rückschau: TU-Night am 17.06.2017

Mit einer Schnuppervorlesung und der Ausstellung „Zukunft Stadt“ im Rahmen der TU Night am 17.06. gab das ISE einen Einblick für Interessierte in die Arbeit des Instituts.
Wir blicken zurück auf einen Abend mit vielen interessanten Gesprächen, der Spaß gemacht hat. Danke an alle tatkräftigen MitbeiterInnen für Ihr Engagement!

„Rückschau: TU-Night am 17.06.2017“ weiterlesen

† Ursula Wüstner

Wir trauern um Ursula Wüstner, die nach schwerer Krankheit am 08. Juni 2017 verstorben ist. Frau Wüstner war über viele Jahre unsere Institutssekretärin, doch darüber hinaus hat sie uns viel mehr gegeben. Sie wurde von Studierenden und allen Mitarbeiter*innen für ihr großes Maß an Engagement und Leidenschaft hoch geachtet. Wir danken ihr für eine lange Zeit der wunderbaren und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Wir nehmen Abschied, Ursula Wüstner wird uns allen fehlen.
Unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen.

Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik mit allen Mitarbeiter*innen
wie auch das frühere
Institut für Städtebau und Landschaftsplanung mit allen ehemaligen Mitarbeiter*innen

Stegreif BrickCity

INTENTION
Ziel des Stegreifes BrickCity ist die Auseinandersetzung mit dem System LEGO für das Entwerfen unterschiedlicher Typologien.
AUFGABE
Entwickelt und baut zwei LEGO Architekturen mit grundsätzlich unterschiedlichen Charakteristika und dokumentiert eure Entwürfe mit je einem Foto und einem Grundriss, der die tatsächliche Nutzbarkeit des Entwurfs nachweist.

 

FREILADEBAHNHOF OST – LEIPZIG

Durch die Reorganisation von Stadt, wie die Aufgabe industrieller Flächen oder den Bau von Infrastrukturen, entstehen Konversionsflächen, die für neue urbane Aktivitäten genutzt werden können. Das ca. 30ha große Ent-wurfsareal des alten Freiladebahnhofs Ost befindet sich in direktem Umfeld des Hauptbahnhofes, der Innenstadt und der Neustadt und soll damit für die zukünftige städtebauliche Entwicklung Leipzigs von hoher Bedeutung. Hier beginnt auch der Parkbogen Ost, ein 5 Kilometer langer qualifizierter Freiraum. Diese strukturgebende Wegeverbindung qualifiziert heterogene Quartiere im Leipziger Osten und setzt Arbeitsstätten, Grünanlagen und besondere Baudenkmäler in Beziehung.

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Johannes-Göderitz-Preis 2017

Cottbus ist als größte Stadt der Lausitz das Zentrum einer vom Tagebau geprägten Region. Der Tagebau Cottbus-Nord hat im Dezember 2015 seine aktive Phase beendet und derzeit laufen Vorbereitungen für eine Flutung ab dem Jahr 2018. Nach der vollständigen Flutung des Ostsees im Jahr 2025 wird östlich der Stadt ein neuer Landschaftsraum entstanden sein, welcher einen Paradigmenwechsel in der gesamten Stadtentwicklung bedeutet. Die ehemalige Rumpelkammer der Stadt, sein Osten, wird zum potentiellen Zukunftsraum mit dem größten künstlichen See in den neuen Bundesländern.

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Advanced Urban Analysis

Entwurfsprozesse setzen, vor allem im städtebaulichen Maßstab, eine analytische Phase voraus. Diese Phase zielt auf eine situative Beschreibung des Entwurfskontextes (Genius Loci), damit der Designvorschlag gut in das zu planende Areal integriert werden kann.

Neben verschiedenen Methoden zur Abbildung städtebaulicher Qualitäten und Möglichkeiten, dient eine differenzierte Analyse der zugrundeliegenden Städtebaulichen Struktur dem besseren Verständnis des (urbanen) Kontexts, und bietet damit die Basis für eine fundierte Lösung der eigenen Entwurfsaufgabe. Eine strukturelle Beschreibung von komplexen Situationen ermöglicht – durch Varianten und Szenarien – das Ausloten und Darstellen von systemimmanenten Potentialen.

In einem fünfstufigen Abstraktionsprozess wollen wir aus beobachteten räumlichen Situationen, mit Hilfe prototypischen Beschreibungen, der parametrischer Übersetzung und einer entsprechend dynamischen Szenarien-Analyse, ein idealtypisches Modell der zugrundeliegenden Struktur extrahieren.

OBSERVE ► DESCRIBE ► CODE ► VARY ► IDEALISE

Auf einer dreitägigen Exkursion in die Niederlande besichtigen wir exemplarische Beispiele strukturell geprägter Architekturen und Stadtplanungen. Hier werden erste Fallbeispiele gesammelt, die uns auf der Suche nach basalen Mustern als Ausgangssituation dienen werden.

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